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Herrenriegenausflug 2008 nach Nürnberg

Reisedatum: 11. bis 13. Juli 2008

 

Für den Ausflug der Herrenriege wurde diesmal die Frankenmetropole Nürnberg ausgewählt. Über 950 Jahre alt und kein bisschen müde, so präsentiert sich die Kernstadt der Metropolregion Nürnberg, genauso geeignet für Messe- und Kongressgäste wie beliebt bei Kultur- und Erlebnistouristen. Neben Flughafen und Messegelände hat Nürnberg auch eine überschaubare Altstadt, in der sich alles findet, was das Herz begehrt: interessante Geschäfte, gemütliche Kneipen, einladende Biergärten und dazwischen immer wieder reizvolle Plätze mit geschichtsträchtigen Häusern.

Christkindlesmarkt und Albrecht Dürer sind nur zwei von vielen Markenzeichen der Stadt - natürlich auch die Internationale Spielwarenmesse und die bekannten Rostbratwürstchen, das Wahrzeichen der Stadt die Kaiserburg, Sakralbauten und Handwerkerhof gehören zum Besucher-Muss genauso wie die reichhaltige Museumslandschaft, beispielsweise mit dem größten Museum deutscher Kunst und Kultur, dem Germanischen Nationalmuseum oder dem Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände. In Nürnberg gibt es immer etwas zu sehen und zu erleben.

 

Freitag, den 11.07.2008

Unseren Ausflug haben wir wiederum dankenswerter Weise mit dem Wührer-Bus mit Chauffeur Adi durchgeführt. Durch mehrere Staus auf der Autobahn und der obligatorischen Brotzeitpause konnten wir unser Ziel nicht im vorgesehenen Zeitrahmen erreichen. Unterwegs wurden wir über das Radio davon unterrichtet, dass in Nürnberg wolkenbruchartige Regenfälle niedergingen, die zu zahlreichen Kellerüberflutungen führten. Als wir in unserem Dürer-Hotel, das sich in der Altstadt unterhalb der Kaiserburg befindet, angelangten herrschte schon wieder trockenes Wetter.

Nach dem Verstau unseres Radlanhängers in der Hotelgarage wurden die Zimmer bezogen. Anschließend fuhren wir zur Lederer Kulturbrauerei, einem Nürnberger Brauerei-Wirtshaus mit dem größten und wohl schönsten Biergarten Frankens.  Leider konnten wir wegen der Witterungsverhältnisse anfangs nicht in dem schönen Biergarten gesellig beisammensitzen und das süffige Kellerbier "Kroko Spezial" trinken und Brotzeit machen.  Am späteren Abend konnten wir aber trotzdem noch im Biergarten verweilen.

 

Samstag, den 12.07.2008

Am Samstag war für 13 Radfahrer um 9 Uhr der Radausflug angesagt.  Richtung Norden nach Buchenbühl auf gut ausgeschilderten Radwegen nach Kalchreuth und weiter nach  Kreuzweihern und zurück über Heroldsberg, Beringersdorf,Schwaig in die Nürnberger Altstadt. Nachdem der Regen nicht nachließ starteten wir eine halbe Stunde später mit unserer Tour, angepasst mit entsprechender Regenkleidung.  Auf geteerten Radwegen wurden wir zunächst nass und außerhalb Nürnbergs auf Sandwegen unsere Räder aber auch die Fahrer gut eingesandet. Um ca. 11 Uhr hörte der Regen auf und wir radelten auf einem ca. 2 km langen ansteigenden Radweg nach Kalchreuth. Dort angekommen führte der Weg wieder hinab nach Kreuzweihern, einem Campingplatz mit fränkischer Restauration. Hier trafen wir uns mit den  übrigen Reiseteilnehmern, die im Bus ankamen, zum Mittagessen. Die fränkische Kost (überwiegend Schäufele) hat uns sehr gemundet. Nach einer Weile setzten wir unsere Radrundreise durch den Reichswald Richtung Heroldsberg nach Behringersdorf fort. Hier trafen wir auf den Fünf-Flüsse-Radweg und radelten entlang der Pegnitz gut ausgeschildert wieder nach Nürnberg in die Altstadt. Die anderen Teilnehmer hatten in der Zwischenzeit schon die Altstadt erkundet und z.B. das Verkehrsmuseum besucht.

Der Abend war dann im urigen Stil eines mittelalterlichen Gelages im historischen Klosterkeller aus dem 13. Jahrhundert mit einem Ritteresssen ausgefüllt. Mit einem acht Gänge Menue mit Musik, Spiel und Spaß wurden wir in die Zeit des Raubritters "Eppelein von Gailingen" zurückversetzt.

 

Sonntag, den 13.07.2008

Nach dem Frühstück am Sonntag war eine Stadtführung mit unserem Bus organisiert. Infolge des Regenwetters war die Busfahrt sehr zweckmäßig. Die sympatische Stadtführerin hat uns in sehr anschaulicher Weise die Historie der Stadt Nürnberg nähergebracht. Eine Fahrt zum Reichsparteitagsgelände mit geschichtlichen Erläuterungen war ebenfalls Gegenstand der Führung. Zum Abschluss organisierte die Stadtführerin für uns noch ein Mittagessen im Bratwurst Röslein.

Kurz danach traten wir wieder die Heimreise an, unterbrachen diese aber in Manching um hier dem Kelten Römer Museum einen Besichtigungsbesuch abzustatten. Hier befand sich eine der größten Keltenstädte Europas. Nach dem Untergang des Keltenreiches übernahmen die Römer dieses Gebiet und errichteten das Kastell Oberstimm um 40 nach Christus. Das Gebiet ist erst zu 7 % ausgegraben. Es konnten bedeutende Funde (Goldschatz und Militärschiffe) besichtigt werden.