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Damenriegenausflug 2008 nach Ost- und Südtirol

Reisedatum: 06. bis 08. Juni 2008

 

Großglockner - Lienz - Sextener Dolomiten Rundfahrt -

der Drei Zinnen - Pustertal - Brixen - Miesbach

 

Entwurf und Organisation der kompletten Reise von Ann Sedlmayr

 

Freitag, den 06.06.2008

Um 7.oo Uhr Abfahrt am Bahnhof Miesbach, da  fing es auch schon etwas leicht zu regnen an. Während der Fahrt wurde es leider nicht besser. Die Route führte uns bei strömenden Regen über  Kössen – Erpfendorf – Lofer – Zell am See – Kaprunn. In Kaprunn machten wir Brotzeit und siehe da die Sonne zeigte sich. Weiter fuhren wir dann über die Großglockner Hochalpenstrasse, aber der Regen holte uns wieder ein. So war außer  Regen und Wolken vom höchsten Berg Österreichs , dem Großglockner mit seinen 3.798 m,  nicht viel zu sehen.

Weiter führte uns der Weg nach Lienz, wo wir im ****Sterne Hotel Moarhof unser Quartier bezogen. Hier wurden wir für das schlechte Wetter entschädigt, das Ambiente des Hotels war hervorragend und beim Abendessen wurden wir kulinarisch sehr verwöhnt.

Nach dem Abendessen, beim gemütlichen Beisammensein, wurde unser Sparschweinchen geschlachtet und unsere Damen Irmi und Traudl hatten Gitarre und Ziehharmonika dabei. Jetzt wurde es so richtig gemütlich. Durch aufgeführte Gags unserer Damen Irmi, Traudl und Lisl, wurde es wieder ein gelungener Abend.

 

Samstag, den 07.06.2008

Wir haben heute eine große Fahrt vor uns. Nach dem Frühstück mit guter Laune im Gepäck verließen wir die Lienzer Dolomiten und fuhren zu den angrenzenden Sextener Dolomiten.  Unsere Route führte  über Innichen,  dort machten wir eine Ortsbesichtigung, weiter über Sexten – Kreuzbergpass – San Stefano – Auronzo. Nach Auronzo legten wir eine Mittagspause in einem sehr gemütlichen italienischen Lokal ein. Aber der Regen war wieder unser ständiger Begleiter. Frisch gestärkt und die Sonne im Herzen fuhren wir dann zum Misurina-See, und siehe da, die Sonne zeigte sich von ihrer besten Seite. Nun aber nichts als raus aus dem Bus. Unsere Spitzenelite umrundete natürlich sofort zu Fuß diesen idyllischen See.

Nach diesem Aufenthalt ging es dann Richtung Toblach weiter. Kaum verließen wir diesen schönen Ort, so begleiteten uns auch schon wieder starke Regenschauer. So umrundeten wir das mächtige  Bergmassiv, die Drei Zinnen dessen Höhe 2.998 m betragen, es ist das berühmteste Wahrzeichen der Dolomiten.  In Toblach gab es nur noch einen kurzen Aufenthalt, dann ging es wieder weiter Richtung Lienz zu unserem Hotel.

Wieder wurden wir kulinarisch verwöhnt, und der Abend brachte viel Heiterkeit mit sich, denn mit Musik und unseren Damen Traudl, Lisl und Inge, die zusätzlich mit kleinen Auftritten ihr Bestes gaben.

 

Sonntag, den 08.06.2008

Heimreise. Zunächst fuhren wir durch das Pustertal, es ist eines der längsten und wichtigsten Täler südlich des Brenners.  Das von den Flüssen Rienz und Drau durchströmte Pustertal trennt  die Zillertaler Alpen und die Hohen Tauern von den Dolomiten und den Karnischen Alpen. 

Unser Ziel ist jedoch Brixen,  die drittgrößte Stadt  Südtirols. Sie liegt in einer Weitung des Eisacktals. Brixen ist die älteste Stadt Tirols. Im Jahre 1091 wurde die Stadt Zentrum des Hochstiftes. Mit dem Bau des barocken Doms begann man 1745. Beherrschend steht heute am östlichen Rand der Altstadt der barocke Dom „Mariä Himmelfahrt“. Seine Fassade verrät lombardischen Einfluß.

Als ehemaliger Sitz der Fürstbischöfe war Brixen ein Ort der Bildung. So bildeten auch wir uns indem wir nach dem Mittagessen, das wir mit Sonne genießen konnten, eine kleine Stadtführung mit Besichtigung des Doms und des Kreuzganges unternahmen.

Im Inneren des barocken Domes befindet sich ein Riesenfresko von Paul Troger, ebenso beeindruckend war der Kreuzgang. Danach hatten wir noch genügend Zeit bei Sonnenschein  gemütlich einen Kaffee zu trinken oder ein Eis zu schlecken.  Dann ging es aber Richtung Heimat.

In der „Riedler Stubn“ in Kreuth ließen wir bei einer deftigen Brotzeit die Reise ausklingen und so sind wir alle wohlbehalten und frohen Mutes wieder in Miesbach angekommen.

 

Ann Sedlmayr