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Damenriegenausflug 2014 in den Bayerischen Wald / Lamer Winkel

Reisedatum 26. bis 28. Mai 2014

 

 

Miesbach – Landshut  - Neuschönau - Lam

Lohberg - Kleinder Arbersee - Arnbruck

Neukirchen b. Hl. Blut - Niederaichbach - Freising - Weihenstephan  – Miesbach

 

 

Ausgearbeitet, Organisiert und Reiseleitung Ann Sedlmayr

 

Montag, den 26.05.2014

Ja,  wenn Engel reisen  wird das Wetter schön,  und so fuhren wir frohgelaunt  mit Lechner Busreisen für 3 Tage in Richtung Bayerischen Wald.  Unser erster Halt war  Landshut wo uns bereits 2 Damen (unsere Gruppe wurde geteilt) zur Führung durch die Altstadt, den Rathausprunksaal mit seiner reichen Ausstattung hystorischer Holzarchitektur, den Innenhof der Stadtresidenz und die St. Martinskirche  mit dem höchsten Ziegelturm der Welt, erwarteten.

Landshuts Reichtum an Bauwerken und Kunstschätzen aus verschiedenen Stilepochen gibt Zeugnis von seiner großen Geschichte. Die alte Herzogstadt, idyllisch an der Isar gelegen  blickt auf 800 Jahre bewegte Geschichte zurück. 

Um ca. 11.00 Uhr fuhren wir dann in den Bayerischen Wald nach Neuschönau zum Waldwipfelpfad. Vorher wurde aber dort noch zu Mittag gegessen damit wir gestärkt  den Wipfelpfad erstürmen konnten.    

Mit einer Gesamtlänge von 1.300 Metern und einer Höhe von 8 bis 25 Metern schlängelt sich der Baumwipfelpfad durch verschiedene Arten von Gehölzen. Die massiven hölzernen Geländestützen und das transparente Geländernetz sorgen für vollkommene Sicherheit zumal die komplette Anlage leicht begehbar ist. Der Höhepunkt des Pfades ist der 44 Meter hohe Baumturm. Fast die Hälfte unserer Gruppe spazierten bis zur Plattform. Dort angekommen konnten wir bei herrlichem Sonnenschein den einzigartigen Rundblick genießen.  Über Lusen und Rachel hinweg breitet sich das Meer des Bayerischen- und des Böhmischen Waldes über unzählige Kilometer aus. Selbst wer nicht bis zur Plattform laufen wollte,  es war trotzdem ein einmaliges Erlebnis.

Ca . 16.3o Uhr fuhren wir dann weiter nach Lam ins Hotel “Das Bayerwald“   im Lamer Winkel. Nach dem vorzüglichen Abendessen wurde natürlich traditionell unser Schweinchen geschlachtet und zum gemütlichen Teil übergegangen.

 

 

 

Dienstag, den 27.05.2014

Heute ist der Besuch des Kleinen  Arbersee’s  angesagt. Ausgerüstet für’s kleine Wanderziel brachte uns unser Bus bis zur Lohberghütte. Dort fuhren wir um 10.30 Uhr  mit der kleinen  Arberseebahn  6 km durch landschaftlich reizvolles Naturschutzgebiet  zum kleinen Arbersee.

Verträumt liegt der kleine See am Hang des Großen Arber in der Mitte des Bayerischen Waldes. Geologisch und botanisch einmalig ist der Karsee aus der Eiszeit mit seinen schwimmenden Inseln.

Die hiesigen Berge und Täler waren vor 12.000 Jahren  eine baumlose Tundralandschaft über die sich der gletscherbedeckte Arber erhob. Die einsetzende Erwärmung bewirkte ein Abschmelzen des Eises. Geröll- und Eisreste rutschten vom Arbergipfel  talwärts und ließen einen Moränenwall zurück, der den weiteren Wasserabfluss verhinderte. In diesem Gletscherbett entstand der Kleine Arbersee aber sein ursprünglich, nacheiszeitliches Aussehen hat er erst gegen 1880 durch das Aufstauen erreicht. Durch den steigenden Wasserstand lösten sich Uferfilze und diese bildeten bis heute die drei „Schwimmenden Inseln“, die sich frei im  See, je nach Windrichtung, bewegen.

Natürlich mussten wir diesen Seerundweg erleben und so genossen wir trotz Bewölkung die allgegenwärtige Ruhe und wanderten rund um den kleinen See. Danach kehrten wir im Seehäusl , direkt am See gelegen, zum Mittagessen ein. Am frühen Nachmittag fuhren wir mit der Arberbahn wieder zu unserem Ausgangspunkt  zurück und unser Bus brachte uns dann anschließend nach Arnbruck zur Glasbläserei Weinfurtner.  Wir konnten hautnah bei einer Vorführung erleben, wie die handwerklichen Kostbarkeiten entstehen. Im Anschluss daran und nach einer Kaffeepause konnten wir die reichhaltigen Angebote der Glaswaren in den Galerien bewundern und manch einer konnte der Versuchung nicht widerstehen und kaufte sich ein Mitbringsel. 

Abends nach dem Essen war Gemütlichkeit angesagt und unsere Irmi und Lisl  zeigten uns wie es aussieht, wenn  „zwei kleine Italiener“  ihren Auftritt haben.

 

 

Mittwoch, den 28.05.2014

Als wir am Morgen unser Gepäck zum Bus brachten und die Heimreise antraten hat sogar der Himmel geweint. Aber wir ließen uns nicht unterkriegen. So machten wir einen Abstecher nach Neukirchen b. Hl. Blut und besichtigten die Wallfahrtskirche  “Mariä Geburt“  die dem Franziskaner Orden angehört.

Eine kurze Weile begleitete uns noch der Bayerische Wald, dann aber zur Mittagszeit legten wir in Niederaichbach eine Mittagspause ein.

Wir machten uns also nach dem Essen wieder auf den Weg denn um  16.15 Uhr  war eine Dombesichtigung in Freising angesagt.

Der Dom St. Maria und St. Korbinian in Freising – oft verkürzt und inoffiziell auch Mariendom genannt – war Kathedrale und Bischofssitz des früheren Bistums Freising.  1821wurde der Sitz als Erzbistum nach München verlegt und der Liebfrauendom zur Kathedrale erhoben. Die altbayerische Stadt Freising ist ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt im Leben des früheren Erzbischof Joseph Kardinal Ratzinger, des vormaligen Papstes Benedikt XVI.

Wir ließen uns beeindrucken vom filigranen Stuckwerk der Gebrüder Asam, vom Hochaltar  mit dem Marien-Motiv von Peter Paul Rubens und von der meisterlichen Schnitzkunst des gotischen Chorgestühls.

Beim Stanglwirt in Moosinning ließen wir bei einer Brotzeit unseren 3-tages Ausflug ausklingen und waren so ca.  21.00 Uhr wieder in Miesbach.

 

 

 

Ich danke den Damen für ihr großartiges Miteinander in der Gruppe, für ihre Pünktlichkeit und für das Vertrauen das man mir entgegen gebracht hat.

 

Danke bis zum nächsten Mal.

 

Eure Ann