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Damenriegenausflug 2012 ins Hohenloher Land (Baden Württemberg)

Reisedatum 21.Mai bis 23. Mai 2012

 

 

Miesbach – über Augsburg nach Giengen a.d. Brenz (Fa Steiff)  - Döttingen

Spazierfahrt über Künzelsau – Ingelfingen – Forchtenberg – Jagsthausen – Kloster Schöntal – Bad Mergentheim – Schloss Weikersheim – Döttingen

Schwäbisch Hall – Nördlingen -  Dasing – Miesbach.

 

Entwurf und Organisation der kompletten Reise von Ann Sedlmayr

 

                    „Alle Jahre wieder gibt’s ein neues Reiseziel

                     und so woll’n wir diesmal ins Kocher- und Jagst-Tal zieh’n“.

 

Montag, den 21.05.2012

Endlich war es wieder soweit. Um 8.15 Uhr startete die Damenriege mit 37 Teilnehmerinnen in den lang ersehnten Ausflug. War es anfangs noch bewölkt so änderte sich dies rasch denn auf der Autobahn Richtung Augsburg begrüßte uns die Sonne und sie blieb auch 3 Tage bei uns.

Nun fuhren wir also nach Giengen a.d. Brenz und besichtigten die Firma Steiff-Stofftiere. In einem großen Museum  erwarteten uns zahlreiche Attraktionen und in den ersten 22 Minuten wurden wir in animierten Räumen  mit der Lebensgeschichte der Käthe Steiff bzw. mit den Produkten ihres  Erfolges bekannt gemacht.

Nach dem Mittagessen fuhren wir auf direktem Weg nach Döttingen-Braunsbach in unser Schloss-Hotel. Danach war Freizeit angesagt und jeder konnte nach seiner Wahl seine Entscheidung treffen wozu er Lust hatte.

Abends, nach hervorragendem Essen, kam der gemütliche Teil und wir mussten noch unser seit einem Jahr gefüttertes Schweinchen schlachten.

 

Dienstag, den 22.05.2012

Pünktlich um 9.00 Uhr, begleitet von einer örtlichen Stadtführerin, fuhren wir durch’s Hohenloher Land.  Das Fürstentum Hohenlohe ist eines der schönsten Edelsteine in Württembergs Krone. Es ist ein schönes Hügelland mit malerischen Tälern und Weinbergen so weit das Auge sieht, fruchtbare Ackerfelder und auf den Höhen herrliche Waldungen. Gerne wird es als „Toskana Deutschlands“ gepriesen.

Wir unternahmen eine kleine Rundreise durchs Kocher- und Jagst-Tal und fuhren vorbei an Künzelsau, Ingelfingen, Niedernhall, Forchtenberg, Sindringen, machten kurz Halt in Jagsthausen – dem Geburtsort von Götz von Berlichingen und fuhren dann weiter nach Schöntal um das Kloster mit ihrer prunkvollen Barockkirche, das Grabmahl des Götz von Berlichingen, den außergewöhnlichen Kreuzweg Jesu und die im Rokokostil geschwun-gene Treppe zu besichtigen.

 

Das ehemalige Zisterzienserkloster  Schöntal liegt überragt von der barocken Heiliggrabkapelle, in einer weiten Schleife des Jagst-Tales. 1157 gegründet, wurden Teile des Klosters unter Abt Benedikt Knittel zu einem barocken Juwel umgestaltet. Mit der Säkularisation 1803 endete die wechselvolle Klostergeschichte. Die von zwei Türmen flankierte Klosterkirche mit reich geschmückter Fassade, ist im Innern als dreischiffige Hallenkirche konstruiert. Zusammen mit der Neuen Abtei und deren geschwungener Treppe im Rokokostil ist sie ein besonderes Beispiel barocker Pracht-entfaltung.

Jetzt hatten wir uns aber eine Mittagspause mit gutem Essen verdient.

Gestärkt und voller Zuversicht setzten wir unsere Rundfahrt fort und fuhren Richtung Krautheim, Bad Mergentheim nach Weikersheim. Dort angekommen genossen wir bei Eiskaffee o.ä  diesen verträumten Ort mit seinen kleinen Gassen. Um 15.30 Uhr war eine Schlossbesichtigung organisiert und so wandelten wir auf den Spuren der Hohenloher Fürsten und Grafen und ließen die Eindrücke auf uns einwirken.

Wie zum Beispiel den um  1600 entstandenen Rittersaal aus der Renaissance und der kostbaren Barock-Ausstattung der Wohnräume gehört das Schloss Weikersheim zu den touristischen Juwelen in ganz Baden Württemberg. Ebenso konnten wir einen herrlichen Spaziergang durch die einzigartige barocke Gartenanlage des Schlosses untenehmen der von mehr als 50 Figuren, Zwergen sowie Sinnbilder der Winde und der Elemente bewacht wurde. Die Fahrt zurück zum Hotel ging über Langenburg nach Döttingen und so schloss sich der Kreis unseres Ausfluges bei strahlendem Sonnenschein.

Nach dem Abendessen liebäugelten wir, die Kegelbahn für ca. 1 ½ Std. zu belegen. Gesagt, getan –  wer Lust hatte konnte mitmachen,  wir hatten großen Spaß an der Sache und es war eine Bombenstimmung.

 

Mittwoch, den 23.05.2012

Die Koffer gepackt und nichts vergessen so treten wir unsere Heimreise an, aber nicht noch vorher eine Führung in Schwäbisch Hall miterlebt zu haben.

 

Schon zu vorchristlicher Zeit siedelten Kelten bei einer Salzquelle und betrieben eine Saline. Das Salz, zurecht als das „weisse Gold“ des Mittelalters bezeichnet, förderte die Entwicklung im Tal des Kochers gelegenen Siedlung und verhalf ihr zu Ansehen und Wohlstand.

Im Jahre  1156  im Zusammenhang mit der Weihe der St. Michael-Kirche wurde Halle erstmals urkundlich erwähnt, entwickelte sich Hall schon bald zu einer bedeutenden Stadt, die 1280 zur Reichsstadt aufstieg. 2 große Stadtbrände 1680 und 1728 brachten  wichtige Einschnitte, die zum Neubau der Stadt in barocker Form führten. 1802 verlor Hall seine Selbstständigkeit als Reichsstadt und wurde zur württembergischen Oberamtsstadt. Erst 1934 wurde Hall offiziell zu „Schwäbisch Hall“ und erlebte nach dem 2. Weltkrieg eine neue Blütezeit.

Heute ist Schwäbisch Hall die größte Stadt des Hohenloher Landes, geprägt durch ein mittelalterliches Stadtbild mit wunderschönem Marktplatz, barockes Rathaus, Kirche St. Michael mit berühmter Freitreppe wo noch heute professionelles Freilichttheater gespielt wird.

 

Nach dem Mittagessen haben wir uns, auch ganz professionell  wie die großen Schauspieler auf der Treppe zu St. Michael, zu einem Gruppenbild versammelt, danach konnten wir die historische Altstadt, in der sich Tradition und Zukunft treffen, selbst erkunden.

Um 15.00 Uhr war Weiterfahrt in südl. Richtung vorbei an Gaildorf, Nördlingen – entlang der Idyllischen Strasse  bis Dasing. Gegen Abend kehrten wir noch im Landgasthof Asum im Herzen des Wittelsbacher Landes zu einer Brotzeit ein und ließen unsere Reise ausklingen.

 

 

Ich danke den Damen für ihr großartiges Miteinander in der Gruppe, für ihre Pünktlichkeit und für das Vertrauen das man mir entgegen gebracht hat sowie unserem Fahrer „Uwe“, wir verliehen ihm 5 Sterne und wir mögen ihn gerne.

 

Danke – bis bald

 

Eure Ann